komba gewerkschaft ortsverein duisburg

Protestkundgebung und Warnstreik am 10. und 11. April 2018

logo 6ProzentLiebe Kolleginnen und Kollegen,

die Arbeitgeber haben auch in der letzten Verhandlungsrunde am 12./13. März kein akzeptables Angebot vorgelegt. Sie argumentieren, unsere Forderung nach 6 % - mindestens aber 200 € - mehr Gehalt und Besoldung sei indiskutabel. Die Arbeitgeber wollen damit die Politik der Reallohnverluste fortsetzen. Diese Blockadehaltung ist mit uns nicht zu machen! Die Arbeitgeber müssen endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen!

Wegen der Verweigerungshaltung der Arbeitgeber rufen die komba gewerkschaft (duisburg) und der dbb beamtenbund und tarifunion  alle Tarifbeschäftigten der Stadt Duisburg und ihrer Eigenbetriebe mit dem umseitigen Warnstreikaufruf zur Teilnahme an einer Protestkundgebung  am Mittwoch, den 11.04.2018 in Bonn auf.

Weiterlesen: Protestkundgebung und Warnstreik am 10. und 11. April 2018

Einkommensrunde 2018: Warnstreik in Bonn

Von den Arbeitgebern gibt es in der laufenden Tarifrunde bislang nur Blockade statt Bewegung. Ihre Empörung darüber trugen 7.000 Beschäftigte am Mittwoch (11. April) auf Bonns Straßen. Darunter auch Mitglieder aus Duisburg.

„Gemeinsam mit Kommunalbeschäftigten aus ganz Nordrhein-Westfalen, haben wir in Bonn ein Zeichen gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber gesetzt“, macht Markus Dorok, stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender aus Duisburg, deutlich. Dem Streikaufruf waren Ver- und Entsorger, Kita-Beschäftigte, Feuerwehr- und Rettungskräfte, Gesundheits- und Pflegepersonal, Verwaltungsangestellte und Auszubildende der Kommunen gefolgt. Sie alle forderten endlich ein faires Angebot der Arbeitgeberseite.

„Die Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes sorgen dafür, dass das System nicht zum Erliegen kommt. Jetzt erwarten sie völlig zu Recht, dass sich die Arbeitgeber ihrer Verantwortung gegenüber den Beschäftigten stellen und dies in einem konkreten Angebot zeigen“, ergänzte Judith Pickartz, Streikleiterin der komba duisburg. Die dritte Verhandlungsrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen beginnt am 15. April in Potsdam.

Weiterlesen: Einkommensrunde 2018: Warnstreik in Bonn

Einkommensrunde 2016: Tarifeinigung erzielt

 

Das Gesamtpaket kann sich sehen lassen: Insgesamt 4,75 Prozent mehr Lohn, Erhalt der Zusatzversorgung und eine neue Entgeltordnung. Eine zähe und komplexe dritte Verhandlungsrunde brachte am Freitagabend (29. April) in Potsdam einen vernünftigen Tarifabschluss für die Beschäftigten von Bund und Kommunen.

Die Beschäftigten erhalten eine deutliche Lohnerhöhung in zwei Stufen. Konkret bedeutet das für das Jahr 2016 rückwirkend zum 1. März 2,4 Prozent mehr, ab 1. Februar 2017 gibt es noch einmal ein Plus von 2,35 Prozent. „Wir haben in der dritten Runde eine satte Steigerung des ursprünglichen Angebotes und damit einen insgesamt guten Abschluss erzielt. Dieser wird sich in den Geldbörsen der Beschäftigten spürbar bemerkbar machen“, bewertet Ulrich Silberbach, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, das Ergebnis der zweitägigen Gespräche.

Weiterlesen: Einkommensrunde 2016: Tarifeinigung erzielt

Mitgliederversammlung und Neuwahlen 2016

Viele Mitglieder der komba gewerkschaft duisburg haben die diesjährige Mitgliederversammlung im Restaurant "Da Peppino" besucht.

Valentino Tagliafierro begrüßte die Mitglieder herzlich zur Versammlung. Auf dieser wurde neben dem Geschäfts- und Kassenbericht auch ein neuer Vorstand für die kommenden drei Jahre gewählt.

Der bisherige Vorstand konnte auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. So konnten die Mitgliederzahlen, wie bereits in den Vorjahren, weiter gesteigert und bei den Personalratswahlen neue Mandate gewonnen werden. Nach der Aussprache und Kassenprüfung wurde dem Vorstand  für das vergangene Geschäftsjahr die komplette Entlastung erteilt.

Weiterlesen: Mitgliederversammlung und Neuwahlen 2016

MEHR RESPEKT FÜR BESCHÄFTIGTE

Über Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst tauschten sich Betroffene, darunter Mitglieder der komba gewerkschaft nrw und der komba jugend nrw, mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am Donnerstag (17. November) in Duisburg aus.

Ein respektvolles Miteinander sollte selbstverständlich sein. Doch traurige Beispiele von verbaler und tätlicher Gewalt belegen immer wieder, dass Respekt vielfach ein Auslaufmodell scheint. Als Bestandteil der von der Landesregierung initiierten „Woche des Respekts“ diskutierten Betroffene mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und dem Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (SPD) sowie dem DBB NRW-Vorsitzenden Roland Staude und dem Vorsitzenden der dbb jugend nrw Jano Hillnhütter zum Thema.

Weiterlesen: MEHR RESPEKT FÜR BESCHÄFTIGTE

Gutes Geld! Gute Struktur! Gutes Ergebnis!

Einigung in der Einkommensrunde 2017

 "Wir können zufrieden sein. Bei unseren wesentlichen Forderungen haben wir gute Kompromisse erzielt“, zog dbb Verhandlungsführer Willi Russ vor der Presse in Potsdamein positives Fazit. „Kurz gesagt: Es gibt gutes Geld, wir verbessern die Einkommensstrukturen spürbar, können also von einem guten Ergebnis sprechen. Allerdings“,so Russ mahnend, „erwarten wir auch, dass die Landesregierungen zwischen Kiel und München jetzt zeitnah die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifkompromisses auf die Landes- und Kommunalbeamten beschließen. Gute Arbeit, gute Leistung, gutes Geld – das gilt für Arbeitnehmer und Beamte gleichermaßen.“ 


Durchgesetzt wurden 4,35 Prozent mehr und zahlreiche strukturelle Verbesserungen. Die dbb Bundestarifkommission hat dem Ergebnis am Freitagabend einstimmig zugestimmt.

Spürbare lineare Erhöhungen! Die Tabellenwerte erhöhen sich im Volumen um insgesamt 4,35 Prozent.

Weiterlesen: Gutes Geld! Gute Struktur! Gutes Ergebnis!

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.