komba gewerkschaft duisburg

Einkommensrunde 2016: Tarifeinigung erzielt

 

Das Gesamtpaket kann sich sehen lassen: Insgesamt 4,75 Prozent mehr Lohn, Erhalt der Zusatzversorgung und eine neue Entgeltordnung. Eine zähe und komplexe dritte Verhandlungsrunde brachte am Freitagabend (29. April) in Potsdam einen vernünftigen Tarifabschluss für die Beschäftigten von Bund und Kommunen.

Die Beschäftigten erhalten eine deutliche Lohnerhöhung in zwei Stufen. Konkret bedeutet das für das Jahr 2016 rückwirkend zum 1. März 2,4 Prozent mehr, ab 1. Februar 2017 gibt es noch einmal ein Plus von 2,35 Prozent. „Wir haben in der dritten Runde eine satte Steigerung des ursprünglichen Angebotes und damit einen insgesamt guten Abschluss erzielt. Dieser wird sich in den Geldbörsen der Beschäftigten spürbar bemerkbar machen“, bewertet Ulrich Silberbach, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, das Ergebnis der zweitägigen Gespräche.

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Mitgliederversammlung und Neuwahlen 2016

Viele Mitglieder der komba gewerkschaft duisburg haben die diesjährige Mitgliederversammlung im Restaurant "Da Peppino" besucht.

Valentino Tagliafierro begrüßte die Mitglieder herzlich zur Versammlung. Auf dieser wurde neben dem Geschäfts- und Kassenbericht auch ein neuer Vorstand für die kommenden drei Jahre gewählt.

Der bisherige Vorstand konnte auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. So konnten die Mitgliederzahlen, wie bereits in den Vorjahren, weiter gesteigert und bei den Personalratswahlen neue Mandate gewonnen werden. Nach der Aussprache und Kassenprüfung wurde dem Vorstand  für das vergangene Geschäftsjahr die komplette Entlastung erteilt.

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MEHR RESPEKT FÜR BESCHÄFTIGTE

Über Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst tauschten sich Betroffene, darunter Mitglieder der komba gewerkschaft nrw und der komba jugend nrw, mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am Donnerstag (17. November) in Duisburg aus.

Ein respektvolles Miteinander sollte selbstverständlich sein. Doch traurige Beispiele von verbaler und tätlicher Gewalt belegen immer wieder, dass Respekt vielfach ein Auslaufmodell scheint. Als Bestandteil der von der Landesregierung initiierten „Woche des Respekts“ diskutierten Betroffene mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und dem Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (SPD) sowie dem DBB NRW-Vorsitzenden Roland Staude und dem Vorsitzenden der dbb jugend nrw Jano Hillnhütter zum Thema.

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Gutes Geld! Gute Struktur! Gutes Ergebnis!

Einigung in der Einkommensrunde 2017

 "Wir können zufrieden sein. Bei unseren wesentlichen Forderungen haben wir gute Kompromisse erzielt“, zog dbb Verhandlungsführer Willi Russ vor der Presse in Potsdamein positives Fazit. „Kurz gesagt: Es gibt gutes Geld, wir verbessern die Einkommensstrukturen spürbar, können also von einem guten Ergebnis sprechen. Allerdings“,so Russ mahnend, „erwarten wir auch, dass die Landesregierungen zwischen Kiel und München jetzt zeitnah die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifkompromisses auf die Landes- und Kommunalbeamten beschließen. Gute Arbeit, gute Leistung, gutes Geld – das gilt für Arbeitnehmer und Beamte gleichermaßen.“ 


Durchgesetzt wurden 4,35 Prozent mehr und zahlreiche strukturelle Verbesserungen. Die dbb Bundestarifkommission hat dem Ergebnis am Freitagabend einstimmig zugestimmt.

Spürbare lineare Erhöhungen! Die Tabellenwerte erhöhen sich im Volumen um insgesamt 4,35 Prozent.

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Einkommensrunde 2018 für Bund und Kommunen

Für den öffentlichen Dienst: 6 Prozent, mindestens 200 Euro gefordert

„Wenn die Arbeitgeber den öffentlichen Dienst nicht vor die Wand fahren wollen, können sie unsere Forderung eigentlich direkt unterschreiben“, erklärte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach am 8. Februar 2018 in Berlin. „Bund und Kommunen sollten in dieser Einkommensrunde ein Zeichen für eine wirklich nachhaltige Personalpolitik setzen. 6 Prozent linear, mindestens aber 200 Euro als soziale Komponente, für Auszubildende 100 Euro: Mit einer solchen Einkommensentwicklung kann man die Attraktivität und die Nachwuchsgewinnung für den öffentlichen Dienst sichern. Das ist dringend nötig, denn 60 Prozent der Kolleginnen und Kollegen sind schon heute älter als 45 Jahre. Aktuell fehlen zudem bereits über 200.000 Beschäftigte“, so Silberbach.

Im vergangenen Jahr sind die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden um 4,1 Prozent gestiegen und damit doppelt so stark wie die Wirtschaftsleistung in Deutschland. „Das Grundrezept, um den öffentlichen Dienst attraktiv zu gestalten und Personal zu gewinnen, ist somit offensichtlich. Umso unverständlicher, dass es bisher an vielen Punkten hakt. Was wir tatsächlich brauchen sind eine angemessene Vergütung, eine tatsächliche Perspektive für die jungen Beschäftigten und zukunftsfähige Rahmenbedingungen. Genau darauf zielen unsere Forderungen. Sie sind fair und sie sind mit Blick auf die aktuelle Situation im öffentlichen Dienst mehr als berechtigt“, bekräftigt Andreas Hemsing, Bundes- und NRW-Landesvorsitzender der komba gewerkschaft. Er begleitet die Tarifverhandlungen in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der dbb Bundestarifkommission.

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EKR 2018: „Einkommensentwicklung sichert Attraktivität des öffentlichen Dienstes“

Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände versammelten sich am Montag (26. Februar) zur ersten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen in Potsdam. Zum Auftakt ging es vor allem darum, die gewerkschaftlichen Forderungen zu erläutern.

„Wir haben den Arbeitgebern heute noch einmal vermittelt, dass eine notwendige Attraktivitäts- und Nachwuchsoffensive im öffentlichen Dienst nicht zulasten der Einkommensentwicklung gehen darf. Diese Taktik wird nicht aufgehen. Stattdessen muss die Einkommensentwicklung endlich als das gesehen werden, was sie tatsächlich ist. Sie ist ein wichtiges Kriterium, den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber attraktiv zu halten“, machte Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, am Rande der Verhandlungen deutlich. Vor allem die Kommunen könnten sich eine halbherzige Einkommenspolitik wegen des hartumkämpften Arbeitsmarktes nicht noch länger leisten.

Den berechtigten Interessen Nachdruck verliehen währenddessen zahlreiche Mitglieder der komba gewerkschaft nrw und ihrer Jugendorganisation am Verhandlungsort. Sie bekräftigten die Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn, bei einer Mindesterhöhung von 200 Euro. „Die Unterstützung der Beschäftigten aus Kommune und Bund ist immens wichtig. Unsere Verhandlungsstärke hängt nicht nur von guten und schlagkräftigen Argumenten, sondern entscheidend vom nötigen Rückhalt und der entsprechenden Aktionsstärke der Kolleginnen und Kollegen ab“, ist sich Hemsing mit Blick auf die weiteren Verhandlungen sicher.

Informationen zur Einkommensrunde:

Rund 2,6 Millionen Beschäftigte in Bund und Kommunen sind vom Tarifvertrag betroffen, darunter alleine 2,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Gespräche werden am 12. und 13. März fortgesetzt. Eine dritte Runde wurde auf den 15. und 16. April terminiert.