komba gewerkschaft duisburg

Einkommensrunde 2018: Auch zweite Verhandlungsrunde ohne Angebot der Arbeitgeber

 

Bundesweite Warnstreikaktionen im öffentlichen Dienst zu erwarten

Potsdam, 13. März 2018. Nachdem auch die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen (12. und 13. März 2018) in Potsdam ergebnislos geblieben ist, werden in den kommenden Tagen zahlreiche bundesweite Warnstreikaktionen im öffentlichen Dienst folgen.

Andreas Hemsing, Bundes- und NRW-Landesvorsitzender der komba gewerkschaft sowie stellvertretender Geschäftsführer der dbb Bundestarifkommission, ist enttäuscht: „Das die Arbeitgeber stets hart um den Preis feilschen, ist bekannt. Jedoch das sie den Gewerkschaften in der zweiten Runde auch wieder kein Angebot vorlegen, ist ein Affront gegen die Beschäftigten und ihrer tagtäglichen Einsatzbereitschaft für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Deswegen werden wir jetzt mit Nachdruck unsere Forderungen nach mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber den Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst durchsetzen.“

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Neuwahlen bei der komba jugend nrw

Auf dem Foto (v.l.): Ortsverbandsvorsitzender Valentino Tagliafierro, Jugendleiter Marcel Rombach, Aljoscha Zils, Janina Klostermeier, Dennis Coling und Judith PickartzIm Jubiläumsjahr der komba jugend nrw – diese ist immerhin nun 60 Jahre jung – wurde auf dem Landesjugendtag in Moers eine neue Landesjugendleitung (LJL) gewählt.

Unsere Kollegin Judith Pickartz konnte altersbedingt leider nicht mehr antreten.

Wir danken Judith für die vergangenen Jahre in der LJL und sind froh und dankbar, dass Sie uns im Vorstand des Ortsverbandes Duisburg weiter tatkräftig zur Seite steht.

Weiter gratulieren wir unserem Kollegen Aljoscha Zils herzlich zur Wahl als Stellvertretender Landesvorsitzender und freuen uns, dass die Duisburger Interessen dort weiter vertreten sind.

Besserer Schutz für komba Mitglieder im Bereich der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vereinbart

Der für komba Mitglieder im Bereich der Feuerwehr und des Rettungsdienstes bisher schon angebotene Versicherungsschutz durch eine Gruppen-Diensthaftpflichtversicherung konnte nach Verhandlungen mit der Signal Iduna Versicherung deutlich verbessert werden.

Folgende Risiken sind abgedeckt:

Allgemeine Diensthaftpflichtversicherung

  • Personenschäden bisher 2.000.000 €, jetzt 5.000.000 €
  • Sachschäden bisher 1.000.000 €, jetzt 5.000.000 €
  • Vermögensschäden bisher 100.000 €, unverändert

Dienstfahrzeug-Regress-Haftpflichtversicherung

  • Bisher 100.000 €, jetzt 200.000 € bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden
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KEIN ANGEBOT IN POTSDAM! KEIN FRIEDEN IN DEN BETRIEBEN!

© Jisign / fotolia.com, dbb Logo EKR 2017Zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und dem dbb hat am 30. / 31. Januar 2017 in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde stattgefunden. „Klimatisch und was die Erörterung unzähliger Details angeht, war das durchaus ordentlich“, resümiert dbb Verhandlungsführer Willi Russ die zwei Tage in Potsdam. „Allerdings halten wir auch nach der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot in den Händen. Deshalb gilt die schlichte Losung: Kein Angebot in Potsdam! Kein Frieden in den Betrieben!“

Noch am Nachmittag des 31. Januar 2017 hat die zentrale Streikleitung des dbb Streikfreigabeerteilt.

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