komba gewerkschaft ortsverein duisburg

Covid 19 Tarifvertrag - tarifpolitische Handlungsfähigkeit bewiesen

© dbb© dbbEin Ergebnis, das Sicherheit gibt

Nach der Angst um die Gesundheit bestimmt die wirtschaftliche Zukunftsangst das Leben der Menschen in besonderer Weise. Dem haben die Tarifpartner VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände), dbb und ver.di mit Regelungen zur Kurzarbeit im kommunalen Bereich Rechnung getragen. Dabei einigten sich die Tarifpartner auf Eckpunkte für einen Tarifvertrag, die Sicherheit und Klarheit bringen – für die Beschäftigten und die Kommunen. dbb Tarifchef Volker Geyer zusammenfassend: „Unsere beiden Kernbotschaften lauten: Erstens: Dort, wo durch die Corona-Pandemie aktuell Arbeit wegfällt, gilt ein umfassender Beschäftigungsschutz. Die Arbeitsplätze sind langfristig gesichert. Zweitens ist es uns gelungen, die Verluste des Nettoeinkommens auf ein Minimum zu begrenzen.“ Außerdem stellte er klar, dass dieser Tarifvertrag ein Beitrag sei, um eine absolute Ausnahmesituation zu regeln. Geyer wörtlich: „Das ist kein Muster. In aller Deutlichkeit: Das ist ein zeitlich und inhaltlich begrenzter Ausnahmefall, den wir hier regeln. Denn grundsätzlich haben wir im öffentlichen Dienst zu viel und nicht zu wenig Arbeit.“


Zur Einordnung des „Covid 19 Tarifvertrages“ mit der VKA

Der Tarifvertrag mit den Kommunen kann vor Ort nur unter Beteiligung der dortigen Personal- und Betriebsräte angewandt werden. Seine Geltung unterliegt zeitlich und räumlich strengen Vorgaben. Die Tarifpartner haben außerdem klargestellt, dass der Tarifvertrag zur Kurzarbeit nicht für die kommunale Kernverwaltung (Personal, Bauverwaltung, Sozial- und Erziehungsdienst, sofern sie kommunal getragen werden) sowie die Ordnungs- und Hoheitsverwaltung gedacht ist.

Weiterlesen: Covid 19 Tarifvertrag - tarifpolitische Handlungsfähigkeit bewiesen

Vorstand gewählt und Geschäftsstelle eingeweiht

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung am 30.10.2019 wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand für den Ortsverband Duisburg gewählt. Erstmalig hat die Mitgliederversammlung in den neuen Räumen des Ortsverbandes in der Schwanenstr. 29 in Duisburg stattgefunden.

v.l. Melanie Kempe, Judith Pickartz, Andreas Hemsing, Elke Zielinski, Markus Dorok und Valentino Tagliafierrov.l. Melanie Kempe, Judith Pickartz, Andreas Hemsing, Elke Zielinski, Markus Dorok und Valentino TagliafierroDer geschäftsführende Vorstand mit Valentino Tagliafierro als Vorsitzenden sowie Judith Pickartz und Markus Dorok als seine Stellvertreter wurde einstimmig wieder gewählt. Gundel Zimmermann hat sich nach vielen Jahren aktiver Arbeit im Vorstand aus privaten Gründen entschieden, nicht mehr zu kandidieren. Valentino dankte Gundel Zimmermann ausdrücklich für ihr bisheriges Engagement und überreichte als kleines Dankeschön auch einen Blumenstrauß.

Ebenfalls wiedergewählt wurde Melanie Kempe als Kassierin. Sie erhält Unterstützung durch ihre Kollegin aus der Geschäftsstelle, Elke Zielinski, welche als stellvertretende Kassierin einstimmig gewählt wurde.

Als Beisitzer wurden die Kolleginnen Ina Gossner, Janina Coling sowie der Kollege Michael Gerten gewählt. 

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung konnte dann auch die Geschäftsstelle in den neuen Räumen offiziell eröffnet werden. Dazu haben uns auch viele Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden Ortsverbänden besucht.

Auch der Landesvorsitzende der komba nrw, Andreas Hemsing, hat die besten Wünsche des Landesvorstandes überbracht und war sichtlich angetan, von den neuen Räumen, welche nunmehr auch zwei Sitzungsräume, mehrere Büroräume sowie  große Lagermöglichkeiten bieten. 

Foto: v.l. Melanie Kempe, Judith Pickartz, Andreas Hemsing, Elke Zielinski, Markus Dorok und Valentino Tagliafierro

Neue Mitgliedsbeiträge und Satzung ab 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Mitgliederversammlung der komba gewerkschaft duisburg wurde am 28.11.2018 eine neue Beitragsordnung sowie eine neue Satzung für alle Mitglieder beschlossen.

Der Gesamtbeitrag für die Mitgliedschaft liegt nun bei 0,65 Prozent der jeweiligen Eingangsstufe der individuellen Besoldungs- bzw. Entgeltgruppe
Bei Teilzeit entsprechend der jeweiligen Stundenanteile. Die Beiträge gelten gemäß Beschluss der Mitglieder ab dem 1.1.2019. 

Bitte beachten Sie, dass bei Gehaltsabzug durch Ihren Arbeitgeber die erhöhten Beiträge evtl. erst zu einem späteren Zeitpunkt einbehalten werden. 

Bei evtl. Rückfragen zu Ihrem Beitrag wenden Sie ich an die Geschäftsstelle. 

LANDESBESOLDUNGSGESETZ 2019

Kabinett stimmt Entwurf zur Besoldung zu

Die Übertragung des Tarifergebnisses auf die nordrhein-westfälischen Beamtinnen und Beamten ist im Entwurf eines Besoldungs- und Versorgungsgesetzes vom Kabinett beschlossen worden. 

Der Gesetzentwurf soll die Ergebnisse der Besoldungsgespräche umsetzen, welche Ende März zwischen der Landesregierung und den Gewerkschaften geführt wurden.  Ob die Umsetzung tatsächlich in dem vereinbarten Maße erfolgt ist, wird der DBB NRW nach Veröffentlichung des Gesetzentwurfes prüfen.

Es ist davon auszugehen, dass der Entwurf zum Besoldungs- und Versorgungsgesetz in die nächste Plenarsitzung Ende des Monats eingebracht werden wird. Im Anschluss sollte der DBB NRW die Möglichkeit erhalten, dazu Stellung zu nehmen.
 
Die Ergebnisse der Besoldungsgespräche im Detail:

  • Zum 1. Januar 2019 und 2020 soll jeweils eine Anpassung der Bezüge der Beamtinnen und Beamten sowie der Versorgungsempfängerinnen und -empfänger in Höhe von 3,2 Prozent erfolgen, zum 1. Januar 2021 soll eine Anpassung in Höhe von 1,4 Prozent erfolgen.
  • Die Anwärterbezüge sowie die Bezüge der Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare sollen jeweils zum 1. Januar 2019 und 2020 um 50 Euro steigen, außerdem sollen die Anwärterinnen und Anwärter einen zusätzlichen Urlaubstag erhalten.
  • Es wurde zudem eine verbindliche Gesprächszusage zu Möglichkeiten der Steigerung der Attraktivität des Öffentlichen Dienstes vereinbart, insbesondere zu den Themen Arbeitszeit und zu Regelungen des Schichtdienstes.

Weitere Informationen auch auf der Website des DBB NRW unter: www.dbb-nrw.de

Finanzminister: Das Tarifergebnis wird auf Beamtinnen/Beamte und Versorgungsempfängerinnen und -empfänger übertragen

Der Minister der Finanzen, Lutz Lienenkämper, teilte heute mit: „Ich beabsichtige, dem Kabinett vorzuschlagen, das Tarifverhandlungsergebnis für die Angestellten 1:1 rückwirkend zum 1. Januar 2019 auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie die Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger zu übertragen. Das bedeutet eine Erhöhung um 3,2 Prozent zum 1. Januar 2019, weitere 3,2 Prozent zum 1. Januar 2020 und weitere 1,4 Proent zum 1. Januar 2021.

Weitere strukturelle Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung sind jedoch notwendig. 

Als ein Ergebnis zahlreicher Gespräche sieht Landesvorsitzender Andreas Hemsing die nun angekündigte zeit- und volumengleiche Übertragung. „Das macht deutlich, dass die Landesregierung erkannt hat, dass eine attraktive Besoldung ein wichtiger Beitrag zur Attraktivitätssteigerung für die Beschäftigten ist. Gleichzeitig kann das aber nur der erste Schritt einer wirklichen Attraktivitätsoffensive sein.“ 

Für eine wirkliche Attraktivitätssteigerung, insbesondere zur Gewinnung qualifizierter Fachkräfte, sind noch weitere Maßnahmen notwendig. Diese wird der DBB NRW in den am Freitag (22.03.2019) anstehenden Besoldungsgesprächen thema-tisieren, mit dem Ziel, bis 2021 weitere strukturelle Verbesserungen zu erreichen. An den Besoldungsgesprächen werden für die komba gewerkschaft nrw der 2. Landesvorsitzende, Hubert Meyers, und der DBB NRW Landesvorsitzende, Roland Staude, teilnehmen.

Die komba gewerkschaft nrw wird über den weiteren Verlauf der Besoldungsgespräche berichten. 

Weiterlesen: Finanzminister: Das Tarifergebnis wird auf Beamtinnen/Beamte und Versorgungsempfängerinnen und...

Tarifabschluss für Landesbeschäftigte

Silberbach: Angriff auf die Grundlagen der Entgeltordnung abgewehrt

Tarifabschluss für Landesbeschäftigte

„Wir haben mit dieser Einigung Anschluss an die allgemeine Einkommensentwicklung gehalten und gleichzeitig einen Frontalangriff der Länderarbeitgeber auf die Grundlagen der Entgeltordnung abgewehrt“, kommentierte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach das Verhandlungsergebnis zwischen Gewerkschaften und Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am 2. März 2019 in Potsdam: „Die TdL-Forderung nach ‚Neubewertung des Arbeitsvorgangs‘ klingt vielleicht harmlos, hätte aber flächendeckend zu einer zum Teil deutlich schlechteren Eingruppierung für die Beschäftigten geführt. Das hätte jede lineare Erhöhung aufgefressen. Das konnten die Gewerkschaften verhindern.“

Weiterlesen: Tarifabschluss für Landesbeschäftigte

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.