Foto: © Windmüller
dbb erreicht tragbaren Kompromiss
Am Ende einer sehr schwierigen Tarifrunde steht ein tragbarer Kompromiss, dem die Bundestarifkommission nach langer Diskussion ihre Zustimmung gegeben hat. „Beharrlichkeit und Geschlossenheit haben uns gegenüber einem extrem schwierigen Verhandlungspartner am Ende den Erfolg gebracht“, bilanzierte dbb Chef und Verhandlungsführer Volker Geyer. „Normalerweise findet man einen Kompromiss gemeinsam. Bei diesem Kompromiss ist das Besondere, dass wir ihn sehr, sehr mühsam gegen eine gestaltungsunwillige und sperrige Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) erringen mussten.“
, mit seinem Unmut hielt dbb-Chef Volker Geyer auf der Düsseldorfer Großdemo am 10. Februar 2026 nicht hinter dem Berg. Geyer zur aktuellen Lage: „Unser Land steht vor Herausforderungen, wie sie größer kaum sein könnten – innen- wie außenpolitisch und wirtschafts- wie sozialpolitisch. Aber egal, welchen dieser Teilbereiche wir betrachten: Nur mit einem starken und gut ausgestatteten öffentlichen Dienst werden wir diese Herausforderungen meistern können. Anstatt symbolische Schlachten über ‚Lifestyle-Teilzeit‘ oder Verbeamtungen zu führen, muss die Politik endlich die Gegenwart gestalten. Das muss sich endlich auch die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) klarmachen. Noch immer führt man dort die Tarifverhandlungen so, als sei das Ganze ein Gesellschaftsspiel, bei dem der verliert, der sich zuerst bewegt.“ Deshalb stand am Ende seiner Rede vor dem Düsseldorfer Landtag der klare Appell des dbb Chefs: „Morgen wird in Potsdam wieder verhandelt. Dann sollte es direkt konkret und ergebnisorientiert sein. Mit anderen Worten: Wir brauchen ein echtes Angebot, um bis Freitag zu einem Kompromiss zu kommen. Senator Dressel, der Countdown läuft!“
Zukunft beginnt vor Ort – Strukturprozess gemeinsam gestalten“ trafen sich in Schwerte über 220 Teilnehmende zu einem Rück- und Ausblick.